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Kosten für ein Affiliate Programm

Kosten für ein Affiliate Programm

Auch wenn das Affiliate Marketing die Variante ist, bei der man kein Risiko eingeht, so sollte man diese Kosten doch korrekt berechnen. Wenn der Verkauf zustande kommt, werden die entsprechenden Kosten real und sollte schon vorher korrekt in der Marge berücksichtigt werden. Hier geben wir einen Überblick über die verschiedenen Abrechnungsmodelle und die dabei entstehenden Kosten.

Welche Kosten gibt es?

Kosten für ein Affiliate Programm sind immer unterschiedlich. Das hängt zum Einen von Markt ab und natürlich auch von individuellen Absprachen. Sicherlich gibt es grade für Kunden die Neu im dem Business sind auch immer wieder Pauschalangebote, aber 80% der abgeschlossenen Verträge beziehen sich auf individuelle Gebühren. Das bedeutet natürlich nicht, das hier sehr Kreativ abgerechnet wird. Folgende Posten können im CPO / CPL / CPA Marketing anfallen:

  1. Provision für Publisher (Kosten die pro Lead oder Sale anfallen – Verkaufsprovision)
  2. Kosten für das Netzwerk (eine Networkfee, die fällig wird für die Nutzung der Software und den Service in der Regel auch umsatzabhängig)
  3. Setupkosten (werden nur einmalig zu Beginn berechnet)
  4. Lizenzkosten (wie eine Grundgebühr zu betrachten, wird aber nur in den seltensten Fällen berechnet)

Welche Kosten im individuellen Fall wirklich anfallen und in welcher Höhe, hängt dann in den meisten Fällen von einem individuellen Angebot ab.

Provision für Publisher

Die Kosten werden fällig, wenn ein Partner eine Transaktion generiert hat. Wenn also ein Kauf zustande gekommen ist oder zum Beispiel ein Neukunde vermittelt wurde. Damit wird der Publisher für seine Werbeleistung entlohnt. Dieses bringt für den Advertiser, also Sie als Auftraggeber, das geringste Risiko. Werbekosten fallen also nur an, wenn wirklich auch eine Transaktion zustande gekommen ist, und sonst nicht. Der Prozentsatz bei der Berechnung kann zwar individuell festgelegt werden, sollte sich aber an marktüblichen Werten zumindest orientieren, da man nicht nur den Publisher motivieren, die Angebote auch zu platzieren, sondern auch die Konkurrenz im Blick behalten sollte.

Networkfee

Diese Kosten fallen nur an, wenn eine Transaktion zustande kommt. Sie wird auf den bestätigten Nettoumsatz berechnet. In der Regel fallen hier 1 bis 2% an. Zahlt man also beispielsweise 10% Provision an den Publicher, kommen dann noch einmal 1% bis 2% dazu als Networkfee. Effektiv werden also maximal 12% von jedem Verkauf an Werbekosten fällig. Ebenso wie bei der Provision ist auch die Networkfee verhandelbar.

Setupkosten

Die Kosten für die Einrichtung werden einmalig und pauschal berechnet. Wie hoch diese ausfallen muss individuell betrachtet werden. Hier kommt es auf das Shopsystem, den Aufwand und den Umfang an, welche Kosten tatsächlich entstehen. Die Kosten für ein Setup variieren in der Regel zwischen 500€ und 5.000€. Ein individuelles Angebot machen wir Ihnen gerne.

Lizenzkosten

Dieses Modell wird nur noch in den seltensten Fällen angewendet. Hierbei wird eine Art Grundgebühr fällig, die monatlich zu entrichten ist. Unabhängig davon, ob eine Transaktion bei einem Publisher zustande gekommen ist oder nicht.

Fiktive Beispielrechnung

Sie bewerben ein Produkt mit einem Warenwert von 200€. Der Verkauf wird durch einen Publisher vermittelt, dieser erhält 10% des Warenwertes als Provision, sprich 20€. Die Networkfee wird auf Grundlage des bestätigten Netto Umsatzes berechnet. Also zwischen 1% und 2%. In Rechnung gestellt werden maximal 24€, das allerdings nur, wenn der Artikel auch wirklich verkauft wird.