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Finfluencer aufgepasst: Warum die BaFin jetzt bei Instagram & Co. durchgreift

Die Wild-West-Zeiten sind vorbei: Die BaFin und die ESMA nehmen Finfluencer jetzt an die kurze Leine. Wir haben einen aktuellen Bericht des Versicherungsboten für euch analysiert. Erfahrt hier, warum Transparenz jetzt eure wichtigste Währung ist und wie ihr rechtssicher Geld verdient.

Veröffentlicht am 14. Januar 2026
Influencer Marketing

Seid ihr auf TikTok, YouTube oder Instagram unterwegs und sprecht über Geldanlagen, Versicherungen oder Krypto? Dann betrifft euch dieser Artikel direkt. Es gibt brisante Neuigkeiten und diese sind speziell für Publisher, Affiliates und Creator hier aufgearbeitet. Denn eines ist klar: Der „Welpenschutz“ für Finanz-Content in sozialen Medien ist vorbei.

Die Ära der Unverbindlichkeit endet

Lange Zeit bewegten sich Finfluencer in einer Art Grauzone. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stufte viele Aktivitäten bisher nicht als klassische Anlageberatung ein, da oft keine direkten Kundenbeziehungen gepflegt oder individuelle Empfehlungen ausgesprochen wurden. Doch die Realität hat die Regulierung eingeholt.

Eine Studie der BaFin aus dem Jahr 2024 zeigt, dass über 60 Prozent der Generationen Y und Z Finfluencer inzwischen als echte Alternative zur professionellen Beratung sehen. Social Media ist zur Hauptquelle für Finanzwissen geworden – und genau hier sehen die Aufseher nun Handlungsbedarf. Gemeinsam mit der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat die BaFin ein neues Factsheet veröffentlicht, das klare Leitplanken setzt.

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Transparenz ist nicht mehr optional

Das Herzstück der neuen Regeln betrifft eure Glaubwürdigkeit und eure Einnahmequellen. Transparenz bei Kooperationen ist jetzt oberste Bürgerpflicht.

Wenn ihr für die Vorstellung eines Finanzprodukts Geld, Sachleistungen oder andere Vorteile erhaltet, müsst ihr das glasklar offenlegen. Ein versteckter Hashtag in der dritten Zeile reicht hier moralisch und rechtlich kaum mehr aus. Besonders wichtig für Affiliates: Diese Kennzeichnungspflicht gilt ausdrücklich auch dann, wenn ihr selbst in das vorgestellte Produkt investiert seid oder wirtschaftlich davon profitiert. Interessenkonflikte müssen für eure Follower sofort erkennbar sein.

Vorsicht bei „To the Moon“ Versprechen

Der Content selbst steht ebenfalls auf dem Prüfstand. Die Zeiten, in denen Risiken in einem Nebensatz weggewischt wurden, sind vorbei. Die BaFin mahnt zu besonderer Sorgfalt: Wer öffentlich über Finanzprodukte spricht, trägt Verantwortung für die Wirkung seiner Aussagen.

Vereinfachende Darstellungen oder überzogene Renditeversprechen stehen im Widerspruch zu einem fairen Umgang mit eurer Community. Wenn Posts oder Stories unvollständig sind oder leichtfertig zu finanziell nachteiligen Entscheidungen verleiten, kann das mittlerweile rechtliche Konsequenzen haben. Das Signal der Behörden ist eindeutig: Finanzinhalte in sozialen Medien sind kein rechtsfreier Raum.

Die Branche begrüßt den Schritt – Was das für euch bedeutet

Vielleicht wirkt das auf den ersten Blick wie eine Einschränkung, doch für professionelle Creator ist es eine Chance. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt die Initiative ausdrücklich, da sie für ein „Equal Level Playing Field“ sorgt – also gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle.

Das Ziel ist ein fairer Wettbewerb und mehr Verbraucherschutz. Zukünftig werden Unternehmen sogar verpflichtet sein, ihre Vereinbarungen mit Finfluencern schriftlich zu fixieren. Das gibt auch euch als Creatorn mehr Sicherheit in der Zusammenarbeit mit Werbepartnern.

Fazit: Professionalisierung als Erfolgsfaktor

Die neuen Regeln der BaFin sind kein Stoppschild für euer Business, sondern eine Aufforderung zur Professionalisierung. Wer Reichweite nutzt, um über Geld zu sprechen, muss sich seiner Verantwortung bewusst sein.

Nutzt diese Entwicklung, um euch durch Qualität und Transparenz von den „Schwarzen Schafen“ abzuheben. Eure Community wird es euch mit Vertrauen danken – und Vertrauen ist im Affiliate Marketing die Basis für jeden langfristigen Erfolg.

Hinweise: Quelle der ursprünglichen Meldung die selecdoo für Pubilisher aufgearbeitet hat: - Bilder sind KI generiert.

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